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BilMog und Pensionszusage
Ab Bilanzjahr 2010 tritt das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, kurz BilmoG, in Kraft. Neben den vielen Vorteilen und Erleichterungen, welche durch das BilmoG erzielt werden, gibt es für Kapitalgesellschaften mit installierter Pensionszusage gravierende Veränderungen - meist Nachteile, die im Extremfall zur Insolvenz führen können. Das Ziel des BilmoG, bezogen auf Pensionszusagen, ist unter anderem, die deutsche Handelsbilanz, an die internationale Rechnungslegung heranzuführen. Verpflichtungen, wie z.B. Pensionszusagen, sollen marktgerecht bewertet werden. Welche Möglichkeiten gibt es für Unternehmen die Pensionszusage entweder auf "gesunde Beine" zu stellen oder sie auszulagern bzw. abzulösen, damit sie kein "Klotz am Bein" wird? In jedem Fall ist ein rechtzeitiges Handeln von großer Bedeutung. Bei Fragen zu diesem Themenbereich können Sie mich gerne kontaktieren.
ETF - was ist das eigentlich
Anleger entdecken immer mehr die Indexaktie. Der Begriff "Indexaktie" wird zur Bezeichnung eines Exchange Traded Funds (ETF) verwendet. Die Vorteile dieses Papieres gegenüber dem indexnahen Fonds
scheinen dem Anleger zu gefallen. Seitdem die Deutsche Börse die Börsenplattform XTF Exchange Traded Funds geschaffen hat, werden immer mehr Indexaktien gehandelt. Zu den Vorteilen zählen: Handel
ohne Ausgabeaufschlag, geringe Mindesthandelsgröße (Fondsanteil), jederzeitige Wertfeststellung und hohe Umsätze überzeugen die Anleger.
Wie bei Investmentfonds bilden Indexaktien Sondervermögen des Emittenten. Das Vermögen einer Indexaktie ist somit vom Vermögen des Emittenten getrennt und bleibt auch bei Insolvenz des Emittenten erhalten.
Es ist das Ziel von passiv gemanagten ETF-Fonds, den Vergleichsindex abzubilden, während aktiv gemanagte Fonds den Index überbieten wollen. Bei passiv gemanagten Fonds wird das Fondsvermögen nur dann neu strukturiert, wenn sich die Zusammensetzung des Index ändert, also zum Beispiel ein Unternehmenswechsel im Index erfolgt oder die Gewichtung im Index geändert wird (Index-Tracking). Die Abweichung der Entwicklung von Indexstand und Fondswert (Tracking-Error) ist bei Indexaktien gering.
Indexaktien dürfen nicht mit Indexzertifikaten verwechselt werden. Indexzertifikate sind (teilweise) in der Laufzeit zeitlich begrenzt. Der Trend geht jedoch auch hier zum Open-End-Zertifikat. Zertifikate beinhalten für den Erwerber ein Emittentenrisiko, weil Zertifikate rechtlich als Schuldverschreibungen gelten.
Zu den Indexanlagen zählen auch so genannte indexnahe Fonds. Dies sind aktiv gemanagte Fonds, wobei Portfolio-Manager versuchen, den reinen Index durch gezielte Portfolio-Umstrukturierungen zu übertreffen. Ein indexnaher Fonds ist folglich teurer als ein reiner (passiver) Indexfonds, der ohne aktives Managaement auskommt. Ein indexnaher Fonds weist daher eine andere Gebührenstrukur auf. So sind Ausgabeaufschlag und jährliche Verwaltungsvergütungen zu berücksichtigen.
An der Börse Frankfurt lassen sich Kennziffern wie aktueller Kurs, Spread ('Geld- und Brief-Spanne) sowie Umsatzvolumen aller dort gehandelten Exchange Traded Funds aktuell abrufen.
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Als Certified Financial Planner gehöre ich dem FPSB Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. an